Man sagt ja im allgemeinen, jedes Schlechte hat auch was Gutes, dies klingt jetzt makaber ist aber so. Als Folgen der Loveparade in Duisburg wurde in MV, die Genehmigung für die Party im Warnowtunnel zurückgezogen und auch das Sicherheitskonzept der Hanse Sail nochmal kritisch beleuchtet.
Das finde ich gut, die Party im Warnowtunnel ist mir persönlich egal, wer so “verrückt” ist soll sich sowas antun. Alle die bei der letzten Party dabei waren, die ich gesprochen habe, wollten sowieso nicht wieder hin. Das mit der Hansesail finde ich schon besser. Ich wundere mich seit Jahren, das auf der Hansesail bisher nur einen Toten gegeben hat (2009 war ein alkoholisierter 44 jähriger in Wasser gestürzt und ertrunken). Ich erinnere mich noch genau an die Menschenmassen die sich Abends angetrunken im Stadthafen einen halben Meter von der ungesicherten Kaikante lang schieben. Ich fand das schon immer gefährlich, für mich auch ein Grund nicht zu Hansesail zu fahren.
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Folgen der Loveparade
30 Juli 2010Schulpolitik MV
30 Juli 2010Als Familienvater empfinde ich die Schulpolitik in MV langsam als ein Witz. Gestern ließ man im Bildungsministerium verlauten das die Personalförderungen für private Schulen in MV deutlich gesenkt werden, was bei vielen Schulen nur 2 Wege zur Folge haben kann, entweder man schließt die Schule oder man erhöht die Elternbeiträge drastisch.
Aus meiner Sicht ist dies wie gewohnt der falsche Weg der dort beschritten wird, die falsche Richtung wurde mal wieder mit einer Zielsicherheit eingeschlagen die verblüffend ist. Vielleicht sollte man erstmal durchdenken, warum es private Schulen in MV gibt und warum sich diese auch so einer Beliebtheit erfreuen.
Schulen in privater Trägerschaft sind zum Beispiel entstanden, weil eine weiterführende örtliche Schule geschlossen wurde, als Beispiel kann man hier Graal Müritz nehmen. Die Schule erfreut sich so eines Zulaufes, weil aus Sicht vieler Eltern der jetzige Weg zu örtlich zuständigen Regionalschule unverhältnismäßig bzw unmöglich ist.
Selbst aus meiner Schulzeit, welche schon mehr als 10 Jahre her ist kenne ich Beispiele, wo der Schultag für ein Kind von morgens 6:50 Uhr (mit dem Bus zur Schule) bis Abends 19 Uhr ging. Wenn man überhaupt noch nach Hause kommt. Hier hilft nur eines die Eltern müssen Ihre Kinder selber mit dem PKW zur Schule fahren und abholen. Wenn man jetzt natürlich gegensetzt, MV ein Land der “Dienstleiter” ist, dann erkennt man schnell das viele Eltern gar nicht in der Lage dazu sind.
Gleiches gilt natürlich für die Betreuungszeit, in privaten Schulen gibt es meist eine längere Betreuung als in öffentlichen Schulen. Für Hortplätze gibt es teilweise lange Wartelisten im Land. Da frag ich mich was soll ein Elternteil den machen? Arbeiten im Tourismus, den Gästen unseres Landes rund um die Uhr dienen, aber das Land schafft es nicht mal unsere Kinder zu versorgen.
Gleiches gilt übrigens auch für Kindergärten, die Kindergärten im Land die am Wochenende oder länger als bis 18 Uhr geöffnet haben kann man abzählen, die Läden und Betriebe dagegen nicht, weil es so viele sind.
Ein weiterer Grund für den Zulauf privater Schulen ist die Qualität der Beschulung in MV, die teilweise sehr fragwürdig ist. Ich möchte hier keinem Lehrer einen Vorwurf machen, sondern eher dem Bildungsministerium, welche für die Arbeitsbedingungen zuständig sind. Wie soll denn das was werden, wenn Lehrer während des Tages in 3 verschiedenen Orten unterrichten muss? Wenn Lehrer nicht mehr Heimatnah eingesetzt werden, wenn Sie in einem Jahr an dieser und im Nächsten Jahr an einer anderen Schule unterrichten. Wenn Sie heute noch nicht wissen, wieviel Sie nächstes Schuljahr unterrichten sollen, dürfen oder müssen? Das alles wirkt sich auf die Qualität des Unterrichtes aus. Der Lehrer gibt seine Stunden und ist danach verschwunden, die wenigsten bauen eine Beziehung zur Schule, zu den Kinder und zum Ort auf. So bleiben die zusätzlichen Angebote auf der Strecke.
Ungeachtet dessen glaube ich übrigens, das es der Berufsgruppe Lehrer viel zu gut geht.
Man könnte jetzt so weiter machen und verschiedene Aspekte erwähnen, aber auch mir ist klar Geld spielt eine große Rolle. Aber viele Sparmodelle funktionieren halt in einem Flächenland wie MV nicht. Die persönliche Situation der Eltern wie Sie in MV vorherrscht muss halt berücksichtigt werden. Aus meiner Sicht sind die vielen privaten Schulen eine Konsequenz aus der schlechten Schulpolitik der letzten Jahre. Vielleicht sollte man die Fehler erkennen und nicht versuchen die Konsequenzen zu beseitigen. Man sollte auch bedenken, das bei dem niedrigen Lohngefüge die Eltern auch nicht in der Lage sind mehr in die Bildung der Kinder zu investieren. Wenn Sie es tun, belasten Sie den Staat vielleicht später (Altersarmut), weil Sie keine Rücklagen bilden konnten.
Gerade vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels, sollte man jetzt schon ordentlich in Bildung der eigenen Kinder investieren, anstatt später mit viel Geld Fachkräfte anzulocken.
Spritpreise
30 März 2010Ich lese gerade in der Ostseezeitung einen Artikel, welcher sich inhaltlich mit den Spritpreisen, welche ja auch zu Ostern wieder steigen beschäftigt. Dort sind einige Personen mit ihren Statements abgebildet. Unter anderem jemand, der folgende Aussage trifft:
Wenn das so weitergeht, muss ich aufs Rad umsteigen.
Wenn ich so was lese, dann weiß ich das Benzin ist noch zu billig, zu mindestens für diese Person. Für jemanden der natürlich nicht die Chance hat auf das Rad umzusteigen für den sollte der Preis natürlich nicht so hoch sein. Aber wenn ich sowieso mit dem Rad fahren könnte und das nur nicht tue, weil ich zu bequem bin. Naja.
Aber mal abgesehen von diesem Menschen, sicherlich empfinde ich persönlich die Spritpreise auch für zu hoch, besonders vor dem Hintergrund des relativ niedrigen Rohölpreises. Das ist natürliche ein Missstand, aber daran merkt man in welcher Abhängigkeit wir doch eigentlich von den Mineralölkonzernen sind. Nur ein globaler Boykott der Konzerne, könnte aus meiner Sicht was bewirken.
Steuersünder CD
29 März 2010Die CD soll ja 2,5 Mio EUR gekostet haben und durch die ganzen Selbstanzeigen soll es inzwischen zu Nachzahlungen im Umfang
von schätzungsweise über einer Milliarde EURO kommen.
Aber ich mag nicht so Recht daran glauben. Gab es diese CD wirklich oder war Sie nur eine clever eingefädelte PR Aktion vom Vater Staat. Würde man der Regierung gar nicht zutrauen. ![]()
Vielleicht sind die 2,5 Mio EUR auch ein Beraterhonorar für diese Aktion.
Angebot an Microsoft
26 März 2010So hier mal mein Angebot an Microsoft. Ich höre auf stets und ständig auf Vista zu schimpfen, wenn ihr mir vergünstigt Windows 7 zu kommen lasst. Ich habe diese Woche 2 Tage mit meinen Win 7 Netbook gearbeitet, es war so schön. Aber nun wieder mein Dell Studio 17 Zoll mit Vista, wo ich merke was für ein Krampf Vista doch manchmal ist. So unflüssig, leistungsraubend etc..
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26 März 2010Wehrdienst nur noch 6 Monate
18 März 2010Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Wehrdienstreform. Da bin ich eher skeptisch. Der Grundwehrdienst, falls man es überhaupt so nennen darf, weil es werden ja nicht mehr alle zur Armee gezogen, soll nur noch 6 Monate betragen. In diesem Zusammenhang wird die Grundausbildung auch auf 2 Monate gekürzt. Aber nun gehen wir mal realistisch ran, 6 Monate, davon 2 Monate Grundausbildung, dann noch 1 Monat für krank und Urlaub abgezogen, bleiben noch glatte 3 Monate wo der Soldat in der Stammeinheit “arbeiten” kann. Jetzt kommt aber natürlich der Punkt der Soldat ist aber noch nicht für seine Verwendung in der Stammeinheit ausgebildet, ich zum Beispiel hatte noch eine Einmonatige Waffensystemausbildung für einen Panzer, andere machten noch 1 Monat lang einen Führerschein oder ähnliches. Wenn ich diesen Monat noch abziehe steht der Wehrdienstleistende also 2 Monate der Stammeinheit zur Verfügung. Wenn ich das Verhältnis Ausbildungszeit zur Zeit wo er der Stammeinheit zur Verfügung steht bilde, macht das alles für mich überhaupt keinen Sinn mehr.
In diesem Zusammenhang soll auch die Zeit des Wehrersatzdienstes gekürzt werden, was da die Folgen sind, darüber brauchen wir ja auch nicht reden.
500 Karten
17 März 2010Die Tage gab es die offizielle Meldung für das Zweitligaspiel FC St. Pauli vs FC Hansa Rostock wurde folgendes festgelegt:
- Die Gastmannschaft Hansa Rostock erhält keine Stehplatzkarten.
- Für die Nordtribüne Block N 5 im St. Pauli Stadion werden Hansa Rostock bis zu 500 Sitzplatzkarten zum personifizierten Verkauf, also gegen Vorlage von Personalpapieren, zur Verfügung gestellt.
- Bei Einlass am Spieltag werden die Karteninhaber hinsichtlich der Rechtmäßigkeit des Erwerbs überprüft.
- Die durch den limitierten Verkauf frei bleibenden Plätze dienen als Pufferzone zwischen den rivalisierenden Fanblöcken.
via Pressemitteilung FC St. Pauli
Das ist natürlich eine spannende Sache und natürlich jetzt in dieser Form etwas ganz neues. Die Partie ist ja schon seit Jahren von schweren Fankrawallen überschattet. Aber ob diese Massnahme dazu führt, das es keine Krawalle gibt?
Ich finde das sehr sehr fraglich. Die Krawalle wird es meiner Ansicht nach trotzdem im Umfeld geben. Den Chaoten die dort den Stunk gemacht haben, ging es doch nicht um Fußball, sondern um die sogenannte “3.Halbzeit” nach dem Spiel. Diese Chaoten wird es wahrscheinlich doch nicht abhalten, die brauchen das Stadion nicht.
Traurig sind solche Maßnahmen aber für die richtigen Fans.
Persönlich finde ich diese Maßnahme nicht unbedingt richtig, weil Sie aus meiner Ansicht nicht Erfolgs versprechend ist. Die Hamburger Polizei wollte übrigens gar keine Karten an FC Hansa Fans verkaufen. Auch eine neue Qualität sind die personifizierten Karten, das nenne ich auch mal Überwachung. Ich bin sehr gespannt ob diese 500 Karten überhaupt verkauft werden.
Die einzige Möglichkeit aus meiner Sicht wäre, das Spiel in einem anderen Stadion zu einer vorher nicht bekanntgegeben Zeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Für die Fans und die Spieler sehr bitter, aber wahrscheinlich die einzige Möglichkeit Gewalt zu vermeiden.
Ich muss hier mal anmerken, ich bin absolut kein Fußballfan. Mich interessiert diese Thematik eigentlich weniger, doch ich beobachte die Entwicklungen sehr kritisch, vor allem vor einem anderen Hintergrund was kostet den Staat bzw. dem Bundesland so ein Spiel. Diese Kosten erstattet dem Land ja keiner. Dieses Geld könnte man aus meiner Sicht deutlich besser einsetzen.
Von der Leyen will “Hartz IV”-Begriff abschaffen
17 Februar 2010Frau von der Leyen, will laut Welt Online den Begriff Hartz IV abschaffen, weil dieser auf Ihrer Sicht zu negativ besetzt sei und jede Diskussion um diese Problematik dadurch zusätzlich erschwere. Recht hat Sie, die gute Dame, aber wenn das ihre einzige Sorge ist, na dann Prost Mahlzeit.
Ausserdem, wie ich bei fischfresse.de gelesen habe, wer möchte schon Leistungen empfangen die nach einem Vorbestraften benannt sind.
Gute Vorsätze!
3 Januar 2010Pünktlich zum Jahreswechsel kommen ja wieder die guten Vorsätze in Mode. Man nimmt sich für das nächste Jahr alles mögliche vor, was man an sich ändern möchte. An sich schon schwachsinnig die ganze Geschichte, weil wenn mich etwas an mir selber stört, dann kann ich es doch immer ändern und nicht zum Jahreswechsel. Der nächste Punkt ist ja auch, das spätestens heute bei ca 90 % der Leute die guten Vorsätze schon längs über Bord geworfen wurden.
Ich persönlich habe keine guten Vorsätze und falls mich jemand fragt dann sage ich als Nichtraucher immer, das rauchen aufgeben.
Alles was mich bewegt, bedrückt und was so passiert. Ich beschäftige mich gerne mit Politik, Urlaub und dem Internet. Es bleibt gespannt, was ich so schreiben werde. Wer genaueres üner mich wissen möchte sollte sich die "Über Mich" Seite anschauen.