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WhatsApp kostenpflichtig

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In den letzten 2 Tagen machten wilde Gerüchte die Runde, das WhatsApp nun kostenpflichtig wird. Selbst Focus, Welt, Computer Bild Stern uvm berichteten darüber.
Die Reaktion im Netz sind vielfältig, reichen vom „ok war klar“ bis zum „Betrüger, Abzocker…“.

Hintergrund

WhatsApp ist einer der erfolgreichsten Messenger Dienste weltweit, über 1 Billionen Messages pro Tag (!!!!). Der Dienst war für Apple Geräte schon von Anfang an kostenpflichtig, zu den kosten später mehr. Für Android Nutzer war der Dienst 1 Jahr kostenfrei, so stand es von Anfang an zu lesen, wenn man den Account einrichtet. Dies scheinen viele wohl nicht gelesen zu haben. Auch wenn der Zeitraum zu Ende war, gab es in den letzten Jahren keine Rechnung, der Dienst verlängerte sich automatisch kostenfrei. Bei manch einem sogar bis 2022. Persönlich bei mir nur um 1 Jahr bis Oktober 2013.

Nun plant WhatsApp auch Kosten für die Android Nutzer nach einem Jahr zu erheben.

Kosten?

Tja das ist der Punkt wo das lächerliche anfängt und man sich für manche Reaktionen wirklich fremdschämen muss. Die Kosten sollen für Androiden ganze 0,99 Dollar pro Jahr betragen, nochmal pro Jahr! Also reden wir hier über lächerliche 80 Cent pro Jahr, also knapp 7 Cent je Monat, dafür das man mit seinen Freunden unbegrenzt schreiben kann. Nun sollte jeder mal durchdenken, was vor kurzer Zeit noch eine SMS gekostet hat. Mehrere hunderte Euro für ein Smartphone ausgeben, aber dann wegen 80 cent im Jahr rummeckern, dann kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Klar das wenn es um Geld geht alle plötzlich schreien, aber mit dieser Gratis Mentalität geht es ja auch nicht. Die Kosten für die Billionen Messages pro Tag müssen auch gedeckt werden.

Aus meiner Sicht muss sich WhatsApp nur gefallen lassen, das Sie so unterschiedliche Verkaufsmodelle zwischen den Plattformen fahren. Während der Apple User für den Download der einmalig zu Kasse gebeten wird, lädt der Android User kostenfrei und soll nach einem Jahr nutzung bezahlen. Hier muss eine einheitliche Linie her. Die Frage ist eigentlich was passiert, wenn man zwischen den Systemen wechselt.

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